HbE Handbuch
Energiemanagement
Wirtschaft · Recht · Technik



Kennwort vergessen??

Suche
Erweiterte Suche
Verzeichnisse
Themen
Links
Herausgeber und Beirat

 

Herausgeber


Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck

Hans-Peter Beck, geboren 1947 in Ehmen/Wolfsburg, absolvierte von 1964 bis 1968 eine Lehre als Starkstromelektriker. 1969 bis 1972 schloss sich ein Studium an der Fachhochschule Wolfenbüttel und von 1972 bis 1976 ein Aufbaustudium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Berlin an. Von 1977 bis 1981 war Beck Entwicklungsingenieur im Forschungsinstitut Berlin der AEG AG im Rahmen einer Promotion, die an der Technischen Universität Berlin abgelegt wurde. Nach einer Tätigkeit als Leiter des Laboratoriums »Neuartige Energiesysteme« (1982–1984) und der Abteilung »Entwicklung Triebfahrzeuge« im AEG-Geschäftsbereich Bahntechnik erfolgte 1989 die Berufung zum Universitäts-Professor für »Grundlagen der Elektrotechnik und Elektrische Energietechnik« an der Technischen Universität Clausthal. Im Oktober 1989 begann die bis heute andauernde Leitungsfunktion als Vorstand des Instituts für Elektrische Energietechnik. Von 1994 bis 1998 war Beck gleichzeitig Dekan/Prodekan im Fachbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Chemie der Technischen Universität Clausthal, seit 1999 ist er Prorektor und seit 2003 Vizepräsident für Forschung und Hochschulentwicklung. Die Lehrtätigkeit umfasst derzeit die Gebiete: 
 

  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Elektrische Energietechnik
  • Energiesysteme
  • Energieelektronik
  • Regelung elektrischer Antriebe.
Die Forschungstätigkeit in den Bereichen
  • Elektrische Umrichterantriebe großer Leistung
  • Regelung von elektrischen Hochleistungsantrieben (Windgeneratoren, Walzwerkantrieben, Mühlen, Bahnantriebe)
  • Energieelektronische Geräte zur Energiekonditionierung sowie deren
  • Simulationstechnik
 
spiegelt sich in ca. 120 Veröffentlichungen und Buchbeiträge zu o.a. Themen und 30 Patenten/Patentanmeldungen wider. Zahlreiche Vorträge auf nationalen und internationalen Tagungen, Mitgliedschaften in Fachausschüssen sowie entsprechende Gutachtertätigkeiten runden das Arbeitsgebiet ab. Seit 2004 ist Beck stellvertretender Vorsitzender der Lenkungsgruppe »Landesstrategie Brennstoffzelle« in Niedersachsen. Darüber hinaus ist Prof. Beck Präsident des Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN).

 
Dr.-Ing. Jörg Buddenberg 
 
EWE AG
Abteilung Umwelttechnologie
Zum Stadtpark 2, 26655 Westerstede
E-Mail: joerg.buddenberg@ewe.de

Jörg Buddenberg, Jahrgang 1959, studierte Bergbau an der TU Clausthal, wo er im Jahr 1999 bei Univ.-Prof. Dr.-Ing. W. Knissel promoviert wurde. Nach seiner Promotion war er in der internationalen Erdöl- und Erdgasgewinnung bei der DEMINEX GmbH und später der Veba Oil & Gas GmbH tätig. Tätigkeitsschwerpunkte waren die Bewertung von Erdöl- und Erdgasvorhaben, die Unternehmensstrategie und Unternehmensplanung sowie die Leitung ausländischer Tochtergesellschaften. Von 2001 bis 2003 war er Geschäftsführer der Niedersächsischen Energie Agentur GmbH und dort mit Fragestellungen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz befasst. Seit 2004 leitet er bei der EWE Aktiengesellschaft die Abteilung Umwelttechnologie.
 

  
Dr. Eberhard Meller

Eberhard Meller (27. März 1945) war bis Ende 2008 Hauptgeschäftsführer des neu gegründeten Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Beim europäischen Verband der Stromwirtschaft Eurelectric, Brüssel, leitete Meller die Arbeitsgruppe Klimavorsorge – „working group climate change“.

Der Volljurist begann seinen Berufsweg 1975 als Referent in der Energieabteilung des
Bundeswirtschaftsministeriums. 1978 wechselte Meller zur internationalen Energieagentur (IEA), Paris. Ab 1983 arbeitete er für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI): Zuerst leitete Meller die Abteilung „Umweltpolitik“, 1991 übernahm er die Vertretung des BDI bei der Europäischen Union in Brüssel. Ab 1998 war Meller Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin. 
Meller studierte politische Wissenschaften und Jura an den Universitäten Heidelberg, Berlin, Lausanne und Genf. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 
Prof. Dr. rer. nat. Carsten Salander

Carsten Salander, geb. 1933 in Bremen, studierte ab 1952 Physik an den Universitäten Göttingen, Heidelberg (Diplom 1958) und Kiel (Promotion 1963). Ab 1958 arbeitete Salander wissenschaftlich im Kernforschungszentrum Geesthacht der GKSS, zunächst an Problemen des organisch moderierten Reaktors und ab 1963 als Projektleiter für den Fortgeschrittenen Druckwasserreaktor (FDR) für das Kernenergie-Forschungsschiff NS Otto Hahn. Von 1968 bis 1970 war seine wesentliche Aufgabe die Durchführung der Hafenanlaufverhandlungen für die Otto Hahn. Von 1970 bis 1973 arbeitete Salander als Wissenschaftsreferent (Botschaftsrat I) an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in London. Das Aufgabengebiet reichte von der Grundlagenforschung in der Medizin bis zur Computer- und Weltraumtechnik, allerdings mit einem Schwerpunkt auf der deutsch-britischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kerntechnik. 1974 übernahm Salander mit der Leitung der Technisch-wissenschaftlichen Abteilung der PreussenElektra Aktiengesellschaft in Hannover die Zuständigkeit für die Kernkraftwerke des Elektrizitätsversorgungsunternehmens. In die Zeit der folgenden Jahre fielen die großen Pro-und-Kontra-Veranstaltungen und Demonstrationen, bei denen er regelmäßig die Interessen der Elektrizitätsgesellschaft zu vertreten hatte. Dieses insbesondere, nachdem Salander 1975 zunächst nebenamtlich in die Geschäftsführung der von der Elektrizitätswirtschaft gegründeten Entsorgungs-Projektgesellschaft PWK und ab 1977 vollamtlich in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft zur Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen mbH (DWK) berufen wurde. In den Jahren der Berufstätigkeit in Forschung und Industrie hat Salander zahlreiche Fachbeiträge wissenschaftlicher und übergeordneter Art veröffentlicht und viele Vorträge im In- und Ausland gehalten. Von 1980 bis 1987 nahm er darüber hinaus einen Lehrauftrag an der Universität Hannover zum Thema des nuklearen Brennstoffkreislaufes wahr. Von 1994 bis 2001 hielt er zunächst im Rahmen von Lehraufträgen und ab 1996 als Honorarprofessor Vorlesungen über die »Geschichte der Energietechnik« und die »Elektrizitätswirtschaft« an der Technischen Universität Clausthal. 1990 bis 1995 bearbeitete Salander die 4. Auflage des von Hans Michaelis und ihm herausgegebenen »Handbuch Kernenergie - Kompendium der Energiewirtschaft und Energiepolitik«. Seit 1958 bis heute arbeitet er außerdem auf dem Gebiet der Energietechnik als Deutschlandkorrespondent mit mehreren englischsprachigen Fachzeitschriften zusammen (Nuclear Engineering International, Nuclear News, Modern Power Systems), für die er zusammenfassende Veröffentlichungen und aus Sicht des Auslandes interessierende Artikel über die Energiesituation in Deutschland verfasst. 

 

Beirat


Herausgeber und Redaktion des »Handbuch Energiemanagement« werden durch einen Beirat verstärkt, dessen Mitglieder aus Wirtschaft, Verwaltung und Hochschule stammen. Mit ihrem Engagement unterstützen sie die Fortentwicklung des Handbuches. Durch ihre Kenntnisse und Erfahrungen in energiewirtschaftlichen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen sowie juristischen Bereichen sichern sie die hohe Qualität der Inhalte. Dem Beirat gehören derzeit an:

  • Prof. Dr. Dr. h.c. H.-Jürgen Appelrath
  • Jan Fuhrberg-Baumann
  • Dr-Ing. Ralf Karpowski
  • Dr. rer. pol. Guido Knott
  • Dr.-Ing. Arnd Kornatz
  • Dr.-Ing. Manfred Mach 
  • Josef Nelles
  • Dr. rer. nat. Bärbel Poppinga
  • Dipl.-Ing. Johannes Schmiesing
  • Prof. Dr. jur. Wolfgang Straßburg
  • Dr. rer. nat. Bruno Thomauske

 

Prof. Dr. Dr. h.c. H.-Jürgen Appelrath

Universität Oldenburg
Fakultät II – Department für Informatik
Escherweg 2, 26121 Oldenburg

Hans-Jürgen Appelrath, Jahrgang 1952, studierte von 1973 bis 1977 Informatik in Dortmund, arbeitete bis 1979 als Softwareentwickler und bis 1983 als Hochschulassistent. Nach seiner Promotion 1983 in Dortmund war er zunächst als Oberassistent, ab 1986 als Assistenzprofessor für Informatik an der ETH Zürich tätig. Seit 1987 hat er einen Lehrstuhl für Praktische Informatik (Informationssysteme) an der Universität Oldenburg. Professor Appelrath ist seit 1991 im Vorstand (1992 bis 2005 als Vorsitzender) des „Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstituts für Informatik-Werkzeuge und -Systeme“ (OFFIS) mit derzeit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, er bekleidet zahlreiche weitere Funktionen im Wissenschaftsbereich und darüber hinaus auch im wirtschaftlichen Umfeld der IT-Branche. Auszeichnungen: Fellow der Gesellschaft für Informatik (GI), September 2004; „Oldenburger Bulle 2005“ der Stadt Oldenburg für außerordentliche Verdienste um Wissenschaft und Wirtschaft, März 2005; Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens, Juni 2005; Ehrendoktor der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät der Technischen Universität Braunschweig, November 2007.

 

Jan Fuhrberg-Baumann

Stadtwerke Leipzig Netz GmbH
Postfach 10 06 55, 04006 Leipzig
E-Mail:
Sekretariat@swl-netz.de

Jan Fuhrberg-Baumann studierte Maschinenbau an der Universität Karlsruhe. Danach war er in der Beratung und Industrie tätig. Seit 1995 war er bei der Stadtwerke Leipzig GmbH in verschiedenen Funktionen tätig. 2001 übernahm er die Leitung des Netzvertriebes. Zum Jahresbeginn 2004 wurde ihm die Verantwortung für die Netzwirtschaft übertragen, bis Ende 2006 war er als Prokurist für das Geschäft Verteilnetze verantwortlich. Seit dem 1.1.2007 ist Jan Fuhrberg-Baumann Geschäftsführer der Stadtwerke Leipzig Netz GmbH. Darüber hinaus ist Herr Fuhrberg-Baumann in verschiedenen Gremien der Verbände der Energiewirtschaft, unter anderem dem BDEW LK Energienetze, aktiv.

 

Dr. Ralf Karpowski

Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH
Ostwall 51, 44135 Dortmund 
E-Mail: hannelore.borchardt@dew21.de

Ralf Karpowski, Jahrgang 1959, studierte von 1978 bis 1984 Elektrotechnik an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitete dort von 1984 bis 1989 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Im Juni 1989 promovierte er zum „Dr.-Ing.“ an der Fakultät für Elektrotechnik der Ruhr-Universität Bochum. In den Jahren von 1989 bis 2003 hatte
Dr. Karpowski verschiedene leitende Positionen bei RWE Energie AG und RWE Net AG inne. 2003 übernahm er die Leitung des Bereichs „Netzführung“ der RWE Westfalen-Weser-Ems Netzservice GmbH und war seit 2004 parallel als Geschäftsführer der RWE Eurotest GmbH, Gesellschaft für Dienstleitungen und Serviceangebote tätig. Seit Oktober 2006 ist Dr. Karpowski der Technische Geschäftsführer der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH.

 

Dr. rer. pol. Guido Knott  

E.ON AG
E.ON-Platz 1, 40479 Düsseldorf
E-Mail: guido.knott@eon.com   

Guido Knott, Jahrgang 1965, promovierte nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und arbeitete dort anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter am energiewirtschaftlichen Institut. Nach einigen Jahren als wirtschaftspolitischer Referent und Geschäftsführer der Bundesfachkommission Energie- und Umweltpolitik der CDU hat er an verschiedenen Stellen in der deutschen Strom- und Gaswirtschaft gewirkt: so u.a. als Bereichsleiter Energiepolitik bei der Verbundnetz Gas AG, Leipzig, und als Leiter der Konzernrepräsentanz der E.ON AG in Berlin. Dr. Knott wurde 2003 Mitglied der Geschäftsleitung der E.ON Energie AG mit Sitz in München, dort verantwortete er die Bereiche Kommunikation, Politik und Regulierung. Von Mai 2007 bis Dezember 2009 war Dr. Knott Kaufmännischer Vorstand der E.ON Hanse AG. Im Januar 2010 übernahm er den Bereich Wirtschaftspolitik der E.ON AG und ist seit Mai 2010 Leiter der Bereiche Politik und Kommunikation der E.ON AG.

 

Dr.-Ing. Arnd Kornatz

Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH
Höherweg 200, 40233 Düsseldorf
E-Mail:
akornatz@swd-netz.de  

Dr. Arnd Kornatz ist Prokurist bei der Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH. Er leitet die Abteilung Netzmanagement und Netznutzung. Er ist verantwortlich für die Bereiche Asset Management Strom/Gas/Wasser/Fernwärme, Netzanschlussmanagement und Netznutzung.

Herr Dr. Kornatz begann seine berufliche Laufbahn 1995 in der Telekommunikationsbranche bei der RWE Telliance, die später zum Telekommunikationsanbieter o.tel.o fusionierte. Er wechselte 1999 zum Wuppertaler City Carrier telebel. Dort war er Leiter der Abteilung Netzplanung / Projektmanagement. Beim Schwesterunternehmen Tropolys Netz GmbH wurde er 2002 mit der technischen Leitung des nationalen Transportnetzes betraut.2004 übernahm Herr Dr. Kornatz die Leitung der Abteilung Netzwirtschaft bei den Stadtwerken Düsseldorf AG. Dort verantwortete er das Asset Management, die Netznutzung sowie die Netzdokumentation für die Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. 2007 wechselte er zur Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Düsseldorf AG.

 

Dr.-Ing. Manfred Mach

TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN
Institut für Technologie und Management
Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
E-Mail:
manfred.mach@tim.tu-berlin.de

Dr.-Ing. Manfred Mach, Jahrgang 1933, war 40 Jahre im deutschen Maschinen- und Anlagenbau, davon 25 Jahre auf Geschäftsführungs-und Aufsichtsratsebene, tätig. Nach dem Dipl.-Ing.-Examen 1959 und Anfangsjahren als Betriebsingenieur, Konstrukteur und Projektingenieur wurde er mit einer nebenberuflichen Dissertation während seiner Tätigkeit im Werk Nürnberg der M.A.N. (Maschinenfabrik Augsburg -Nürnberg AG) 1964 zum Dr.-Ing. promoviert. Nach weiteren Stationen im Kraftwerks- und Dieselmotorenbereich sowie als Managing Director der Tochtergesellschaft in Tokyo/Japan wurde er 1971 zum Leiter eines Produktbereichs der M.A.N., Werk Augsburg, berufen. 1979 wurde er bei der AEG (Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft AG) zum Leiter des Geschäftsbereichs Elektrische Maschinen mit Werken in Berlin, Bremen und Frankfurt bestellt. Ab 1991 war er Geschäftführer in der Lurgi Energie-und Umwelttechnik, einem Unternehmen der MG Technologies AG (früher Metallgesellschaft AG), Frankfurt. Nach seiner Pensionierung lehrt er seit 2001 an der TU Berlin das Fach „Projektmanagement im Maschinen- und Anlagenbau“. 

 

Dr. rer. nat. Bärbel Poppinga

Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH
Leitung Strategie / Koordination
Überseering 12, 22297 Hamburg
E-Mail:
baerbel.poppinga@vattenfall.de

Bärbel Poppinga, Jahrgang 1957, studierte Biologie und Biochemie an der Universität Tübingen und an der Duke University, Durham, North Carolina / USA, promovierte an der Universität Tübingen und arbeitete im Zentralen Isotopenlabor der Universität Tübingen sowie am Institut für Biochemie der Universität Heidelberg. Von 1989 bis 2004 war sie als Projektmitarbeiterin bzw. in verantwortlicher Funktion bei Beratungsfirmen im In- und Ausland tätig, wo sie Projekte und Beratungsaufgaben auf dem Gebiet der Energie- und Umwelttechnik unter anderem im Auftrag der Bundesregierung, von Landesregierungen, Behörden und Industrieunternehmen durchführte. Schwerpunkte ihrer Arbeiten bildeten energiewirtschaftliche Kooperationsprojekte sowie Projekte auf dem Gebiet der nuklearen Entsorgung. Seit 2005 leitet sie bei der Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH die Stabsabteilung Strategie / Koordination. 

 

Dipl.-Ing. Johannes Schmiesing  

E.ON Avacon Netz GmbH
Taubenstraße 7, 38106 Braunschweig
E-Mail:
johannes.schmiesing@eon-avacon-netz.com   

Johannes Schmiesing, Jahrgang 1966, studierte nach einer Banklehre Elektrotechnik an der Universität Hannover. 1996 begann er im Technischen Controlling der damaligen HASTRA seine berufliche Laufbahn. Derzeit leitet er bei E.ON Avacon Netz am Standort Braunschweig die Netzentwicklung Strom, die sich neben üblichen netzplanerischen Fragen schwerpunktmäßig mit der Langfriststrategie für Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze unter Einbeziehung von Demografie und Entwicklung der dezentralen Erzeugung beschäftigt.

 

Prof. Dr. jur. Wolfgang Straßburg  

Kümmerlein Rechtsanwälte & Notare
Messeallee 2, 45131 Essen
 
E-Mail:
wolfgang.strassburg@kuemmerlein.de

Wolfgang Straßburg, Jahrgang 1945, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten München und Tübingen. Zeitgleich zu seinem juristischen Vorbereitungsdienst, den er mit der großen Staatsprüfung 1975 abschloss, war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Tübingen, wo er auch zum Doktor der Rechte 1974 promovierte. Er war für als 30 Jahre in der Energiewirtschaft überwiegend in leitenden Funktionen tätig. Er begann als Justitiar bei der RWE. Zwei Jahre später wechselte er für 12 Jahre in den Nuklearbereich, und zwar zur Deutschen Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen mbH (DWK), deren Vorstandsmitglied er von1987 bis 1990 war. Nach Aufgabe der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf kehrte er zu RWE zurück und war bis zu seiner Pensionierung in 2010 als Vice President für International Business Development der RWE AG zuständig. Seitdem ist er bei Kümmerlein, Rechtsanwälte & Notare in Essen als of Counsel, vorwiegend für energierechtliche und energiewirtschaftliche Beratung, tätig. Aufgrund zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen erhielt Prof. Straßburg 1989 einen Lehrauftrag von der Universität Hannover, die ihn 1996 zum Honorarprofessor ernannte. Seit 1998 nimmt er einen Lehrauftrag an der Ruhr-Universität Bochum wahr. Weit mehr als 130 Veröffentlichungen belegen seine Verbundenheit zur Wissenschaft. 

 

Dr. rer. nat. Bruno Thomauske 

Schlossstrasse 9, 38179 Schwülper
E-Mail:
b.thomauske@t-online.de

Bruno Thomauske studierte Physik und promovierte an der Albert-Ludwig Universität Freiburg. Nach seiner Tätigkeit am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf im Bereich der Hochenergiephysik arbeitete er von 1983 bis 2003 im Bundesamt für Strahlenschutz auf dem Gebiet der nuklearen Entsorgung, zuletzt als Leiter des Fachbereichs »Nukleare Entsorgung und Transport«. Dort war er für die Endlagerprojekte des Bundes und den Betrieb des Endlagers Morsleben und der Bergwerke Konrad und Gorleben verantwortlich, außerdem für den Transport radioaktiver Stoffe und die Genehmigung von Zwischenlagern. Im September 2003 wechselte er zu Vattenfall Europe, wo er von Januar 2004 bis Juli 2007 als Geschäftsführer der Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH (VENE) für den Kernenergiebereich verantwortlich war. Die VENE mit Sitz in Hamburg führt die Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel und ist Anteilseignerin der Kernkraftwerke Brokdorf und Stade. Seither arbeitet Bruno Thomauske als selbstständiger Berater. Dr. Thomauske war Mitglied des Arbeitskreises Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd) und ist Beiratsmitglied des VKTA Rossendorf, Kuratoriumsmitglied der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sowie Präsidiumsmitglied des Deutschen Atomforums.

 


Copyright EW Medien und Kongresse GmbH | Kontakt | Nutzungsbedingungen
Energiebranche